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Freiheitsdenkmal
Lettische Nationaloper
Lettisches Okkupationsmuseum
Die Große Gilde
Die Kleine Gilde
Schwarzhäupterhaus
Pulverturm
Zentralmarkt
Dom
„Kunstraum Riga“
Rigaer Schloss
Rathaus
Petrikirche
Drei Brüder
Schwedentor

Freiheitsdenkmal
Das Freiheitsdenkmal erinnert an die Gefallenen der Unabhängigkeitskämpfe (1918-1920). Bis heute symbolisiert es die lettische Freiheit, Einheit und Souveränität. Das Denkmal wurde 1935 enthüllt, ist 42 m hoch und besteht aus Granit, Kalktuff und Kupfer. Zahlreiche feierliche Zeremonien sowie die tägliche Wachübergabe finden am Fuße der Freiheitsstatue statt.

 

Lettische Nationaloper
Die lettische Nationaloper wurde im 18. Jh. begründet und hat in der Nationaloper seit dem 19. Jh. einen festen Mittelpunkt, wo deutsche, italienische, französische und russische Opern aufgeführt wurden. Auch das Ballett der Nationaloper erlangte Berühmtheit, nicht zuletzt durch Solisten wie Michail Baryschnikow, Māris Liepa und Alexander Godunov.

 

Lettisches Okkupationsmuseum
Die Exponate des Okkupationsmuseums dokumentieren die mehr als 50-jährige Geschichte Lettlands und der Letten unter russischer und deutscher Besatzung in allen Facetten: Herrschaftsstruktur, Terror, Wirtschaftspolitik, totalitäre Ideologien, aber auch lettische Widerstandsbewegungen und das Erlangen der nationalen Unabhängigkeit 1991.

 

Die Große Gilde
Die Große Gilde als Zusammenschluss der Händler ist 1354 in Riga entstanden. Mit dem Münstersaal aus dem 14. Jh. beherbergt die Große Gilde den ältesten erhaltenen Saal Rigas. Heute dient die Große Gilde als Standort des Lettischen Symphonieorchesters.

 

Die Kleine Gilde
Die Kleine Gilde ist im 14. Jh. entstanden. In ihr versammelten sich Handwerker unter dem Patron Johannes der Täufer. Seine heutige Gestalt erhielt das Gebäude der Kleinen Gilde im 19. Jh. im englischen neogotischen Stil nach Entwürfen des Architekten Johann Daniel Felsko. 2000 wurde es restauriert und renoviert.

 

Schwarzhäupterhaus
Das Schwarzhäupterhaus wurde im 14. Jh. als Versammlungsort errichtet. Späterer Eigentümer war die Schwarzhäupter-Gesellschaft, deren Patron der (farbige) Heilige Mauritius war. Die Silbersammlung des Schwarzhäupterhauses zählte einst zu den größten der Welt. Das Gebäude wurde 1941 zerstört und erst 1999 wieder aufgebaut.

 

Pulverturm
Der bereits 1330 urkundlich erwähnte Pulverturm ist ein nationales Architekturdenkmal. Sein heutiges Aussehen erhielt er im 17. Jh. Seit 1919 befindet sich hier das Lettische Kriegsmuseum.

 

Zentralmarkt
Seit 1930 kann man auf dem Zentralmarkt Rigas, einem der größten Märkte Europas, fast alle Produkte von Milch über Fleisch und Obst bis hin zu Kleidung und Accessoires erwerben. Für die wichtigsten Produkte wie Gemüse oder Fisch gibt es eigene ‚Pavillons‘, die in ehemaligen Zeppelin-Hangaren eingerichtet wurden. Seit 1998 ist das Gelände des Zentralmarktes UNESCO Weltkulturerbe.

 

Dom
Der Grundstein zum Rigaer Dom wurde 1211 gelegt. Obwohl der Dom Merkmale verschiedener historischer Stilrichtungen aufweist, bildet das Ensemble ein harmonisches Ganzes. Heute wird der Dom von der lettischen lutherischen Kirche genutzt. Er ist einer der größten Dome in den Baltischen Staaten. Die in Deutschland gebaute Domorgel verfügt über 125 Register und mehr als 6700 Pfeifen.

 

„Kunstraum Riga“
Ebenfalls unter dem Rathaus befindet sich der multifunktionale Rigaer Kunstausstellungssaal „Kunstraum Riga“, in dem Gegenwartskunst auf Weltniveau produziert und präsentiert wird.

 

Rigaer Schloss
Das Rigaer Schloss wurde 1330 als Schloss des Livländischen Ordens errichtet. Aufgrund zahlreicher Zerstörungen und Rekonstruktionen veränderte es sein ursprüngliches Aussehen. Heute dient es als Sitz des lettischen Staatspräsidenten (entspricht am ehesten Bundeskanzler) und beherbergt außerdem das Museum der Lettischen Nationalgeschichte und das Museum für Ausländische Kunst.

 

Rathaus
Das Rathaus wurde in seiner jetzigen Gestalt erst 2003 wiederhergestellt, nachdem das ursprüngliche Gebäude im Zweiten Weltkrieg zerstört worden war. Unterhalb des Rathauses befindet sich eine gepflasterte Einkaufsstraße mit Souvenir- und Blumenläden sowie einem großen Wasserspiel und bei Grabungsarbeiten geborgenen alten Baumstämmen.

 

Petrikirche
Die Petrikirche, errichtet im 13. Jh., ist eine der ältesten mittelalterlichen Kirchen im Baltikum. Im Zweiten Weltkrieg brannte die Kirche nieder und wurde erst 1973 erneuert. Der 123 m hohe Kirchturm ist ein beliebtes Touristenziel, da er einen wundervollen Ausblick auf das Stadtpanorama Rigas erlaubt.

 

Drei Brüder
Der Häuserkomplex Drei Brüder befindet sich in der Mazā pils iela 17. Es handelt sich hierbei um die drei ältesten erhaltenen Wohngebäude Rigas. Die drei Häuser besitzen Stufengiebel mit gotischen Nischen und in die Hofmauer sind Portale eingelassen sowie das älteste Stadtwappen Rigas.

 

Schwedentor
1698 wurde das Schwedentor errichtet, um einen Durchgang durch die Stadtmauer und damit eine Verbindung zwischen innerhalb und außerhalb der Stadtmauer gelegenen Gebäuden zu schaffen. Die weitere Expansion der Stadt führte Anfang des 19. Jh. zum Abriss der meisten Stadtbefestigungen aus logistischen Gründen. Das Schwedentor und angrenzende Teile der Stadtmauer sind die einzigen Überbleibsel des ursprünglichen Fortifikationen.